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Bärlauch (Allium ursinum)

Lieblings-Pesto-Rezept

500 g Bärlauch
75 g guten Parmesan/Grana Padano
75 g Pinienkerne
225 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

Bärlauch waschen, trockentupfen, in feine Streifen schneiden.
Parmesan fein reiben, Pinienkerne grob hacken, beides zum Bärlauch geben.
Öl dazugießen, die Masse mit dem Pürierstab vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In sterilisierte Gläser bis knapp unter den Rand abfüllen, mit Olivenöl auffüllen und verschließen.
Dunkel und kühl aufbewahren.

Frühlingsbrot

2 Scheiben frisches Brot (z.B. Eingenetztes)
1/2 EL Bärlauchpesto
2 EL Frischkäse natur
Salz, Pfeffer
2 Handvoll frisch gesammelte Wildkräuter
(z.B. Gänseblümchen, Duftveilchen, zarte Löwenzahn-, Schafgarbe- oder Gierschblätter)

Pesto und Käse gut vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dick auf die Brotscheiben streichen.
Mit den Kräutern und frisch gemahlenem Pfeffer garnieren.

Pasta mit Bärlauch

Pasta (z.B. Spaghetti oder Tortellini) abkochen.
Beliebige Mengo Bärlauchpesto in eine Schüssel geben.
Mit dem Nudelwasser das Pesto anrühren.
Mit geriebenem Grana Padano und Salz abschmecken.
Pasta zum Pesto geben und vermischen.

Bärlauchsuppe

Für 2 Personen

400 ml Gemüsebrühe
100 g Sahne
Salz, Pfeffer
2 dicke Bund Bärlauch

Brühe mit der Sahne in einem Topf erhitzen.
8-10 min. einköcheln lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Bärlauch fein schneiden und in die Brühe geben.
Mit dem Pürierstab ein wenig vermixen, nicht mehr köcheln lassen.

Sich zu helfen wissen

Ohje, diese Trockenheit hat sich in unseren Wasserfässern stark bemerkbar gemacht – wo bleibt nur der Regen?!
Bis es soweit ist, holen wir jeden Tag Wasser aus dem Fluss und gießen das Gröbste: Gemüsebeet, Vogelgarten, Nordbeet, Blühhecke.

Inzwischen sind die Frühlingsblüher auch bei uns explodiert. Ein rotgelber Reigen tanzt in den Tulpenbeeten, die Blutpflaume stand in voller Pracht und verblüht bereits langsam. Dafür legen jetzt die Obstbäume los. Die Bienen freut’s: von der Blutpflaume einfach zur Kulturpflaume wechseln 😀

Es gibt aber auch böse Überraschungen. So habe ich gestern eiskalt einen Gierschzweig herausgerissen. Ja, ich weiß, einer naturnahen Gärtnerin traut man das vielleicht nicht zu ;), aber ich habe so viel schlechtes über den wuchernden Ziegenfuß gelesen, dass ich lieber vorbeuge statt nachsehe.
Und falls es die empörten Leser beruhigt: die schwarzen Blattläuse am Pfaffenhütchen werden ganz biologisch von Schwebfliegen bekämpft :mrgreen:

Der Vogelgarten ist nun auch fertig umgegraben. Ausgesät wurde auch schon, und zwar Wildblumen wie geplant sowie Restbestände von Löwenmaul und Lobelie. Eine Vogeltränke steht auch schon, die bereits benutzt wurde.
Es fehlen nur noch eine zweite Schwarze Johannisbeere und eine schöne Rasenkante/Umrandung aus Natursteinen, ein Dekoschild mit dem Beetnamen darauf und ein paar weitere Futterspender.