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FROST

For every shrub and every blade of grass,

And every pointed thorn, seemed wrought in glass;

In pearls and rubies rich the hawthorns show,

While through the ice the crimson berries glow;

The trick-sprung reeds the watery marshes yield

Seem polished lances in a hostile field;

The spreading oak, the beech, and tow’ring pine,

Glazed over, in the freezing ether shine;

The frighted birds the rattling branches shun,

That wave and glitter in the distant sun;

When, if a sudden gust of wind arise,

The brittle forest into atoms flies.

Nach dem Frost ist vor dem Frühling

Der erste Frost hat sich vor zwei Wochen über unseren Garten hergemacht – erschreckend, was danach für eine Trostlosigkeit bei den Blumen herrschte!
Die Dahlien pechschwarz, die Zucchini zusammengefallen, die Kapuzinerkresse bleich geworden, die Cosmeen allesamt eingegangen, obwohl sie noch in schönster Blüte standen!

Auf der anderen Seite werden bereits die ersten Vorbereitungen für den Frühling getroffen: das allseits beliebte Blumenzwiebel-Setzen :mrgreen:
Begleitet von vielen, vielen Vögeln, die unsere Futterstellen schon kräftig frequentieren, habe ich heute wieder zwei, drei Päkchen Frühjahrsblüher versenkt. Narzissen und botanische Tulpen. Pflanzen und Zwiebeln zu setzen macht mir am meisten Spaß! Nach dem Verbuddeln dann liebevoll die dicke Mulchschicht aus Herbstblättern darüber gepackt, so kann der Winter kommen.

Bei meinen gefiederten Freunden gab es heute zwei Neuzugänge: Bergfink und Wacholderdrossel waren bei uns zu Besuch, zusammen mit den Feldspatzen, Kohlmeisen, Blaumeisen, auch der Specht flog seine Runden, sowie Stare und Grünfinken. Das rege Treiben macht wirklich Spaß. Noch dazu schien die Sonne, so dass Honigbienen und sogar ein Admiral an den Astern unterwegs waren.

Für Chess, die inzwischen aus dem Garten raus und in ihr Winterquartier bei uns zu haus gezogen ist, gab es heute noch einmal viele Wiesenkräuter. Bald, wenn das Gras vergangen ist im Winter, muss sie sich mit Gemüse und Heu begnügen.

So, und hier noch ein Foto unserer gefiederten Gäste.

Wie jetzt, schon Winter?

Der heftige „Frühwinter“-Einbruch macht unseren größeren Gartenplänen (Freigehegebau, Beete anlegen, Unkraut jäten etc.) gerade einen dicken Strich durch die Rechnung… Gestern früh knackten wir die Frostmarke von 3 Grad C um 6.45 Uhr morgens. Der Niederschlag auf meiner Autoscheibe gefror, und der Eiskratzer war im letzten Eck versteckt… ich will den Spätsommer gerne zurückhaben…

Am Samstag in dicksten Pinkelregen haben wir die vier Seiten des Gewächshauses provisorisch zusammengeschraubt. Man kann sich schon vorstellen, wie es mal ausschauen soll.

Chess hat sich irgendwo im Stall einen Holzsplitter in die weiche Nackenhaut gejagt, aber die Wunde heilt schon wieder gut zusammen dank einer Zinksalbe (natürlich von der Tierärztin abgesegnet 😉 – solche Dinge bitte nicht auf eigene Faust behandeln!). Wird Zeit, dass es für sie einen Partner gibt, doch zuerst muss das Freigehege stehen und ein neuer Stall her – beim alten bricht der Boden raus 😯
Inzwischen überlege ich bei der Kälte, das Winterquartier auf der Loggia langsam einzurichten.

Rosenfee

Rosenfee

Die Sommerblumen indes lassen sich nicht beirren. Alles blüht wie blöd 😀
Auch mein Neuzugang, die Rosenfee von Kordes (Foribunda) blüht tapfer weiter.

Scheint auf dem Bild nicht schön die Sonne?

Nächste Woche wird es Zeit, die Blumenzwiebeln zu setzen – ich freu mich!