Obst- und Gemüseernten im Juli

Um das virtuelle Gartentagebuch nach der langen Abwesenheit auf den neuesten Stand zu bringen, hier eine kurze Zusammenfassung der ersten Ernten des Jahres 😀

Radieschen und Pflück-/Kopfsalate:
haben wir laufend geerntet in den letzten drei Monaten, beide wuchsen im Gewächshaus.
Die Radieschen waren selbst ausgesät und sehr gut – auch die Mümmels haben sich um das Grün gerissen.
Der Pflücksalat war vorgezogen gekauft und wächst noch immer im Gewächshaus, wenn auch als beachtlicher spitz zulaufender Turm…. Ernten kann man noch immer.
Der Kopfsalat wurde auf dreifache Weise angebaut (alles vorgezogene Jungpflanzen aus dem Gartencenter): in einem großen Kasten, im Gewächshaus und
im Freiland-Gemüsebeet. Überraschenderweise vernichteten die Nacktschnecken nur einen Kopf im Beet; die anderen sechs oder sieben konnten wir ernten, und auch den haben die Mümmels sehr geliebt (während sie Köpfe aus dem Supermarkt verschmähen – soviel zum biologischen Anbau). Eher ein Reinfall war der Anbau im Gewächshaus.

Zuckererbsen:
Normalerweise ein einfaches Gemüse: einsäen, Stütze daneben, in Ruhe lassen, ernten.
Nicht so dieses Jahr. Die selbst ausgesäten Ringelblumen nahmen überhand und rannten die zarten Zuckererbsen einfach um.
Notiz an uns: nächstes Jahr die Ringelblumen im Zaum halten…

Zucchini:
Ach ja, mein liebstes Sommergemüse. Wir haben vier Pflanzen, und ja, wir haben Ernten. Ohne Ende. Dicke, dünne, große, kleine. Keine weiteren Worte.

Gurken:
Eine gekaufte Jungpflanze und eine geschenkte Jungpflanze. Die gekaufte lieferte bereits eine Gurke, ließ die nächsten zwei gelb und faul werden und trägt im Moment wieder zwei dicke Früchte. Die geschenkte lässt sich noch etwas bitten.

Tomaten:
Die erste „Rote Murmel“ reifte Anfang Juli. Winzig klein (Murmelgröße), aber zuckersüß. Die Schale mir persönlich etwas zu hart. Nichtsdestotrotz eigene Tomaten aus dem Gewächshaus. Unübertroffen.
Am 19.07.2012 weitere reife Früchte von „Rote Murmel“ (Wildtomate) und „Vesennij Mieurinskij“ (Cocktailtomate, süßlich mit einer Note Zitrone).

Möhren:
Ausgesäte runde Möhren („Pariser Markt“), wurden zwar etwas von Zwiebel und Ringelblume überwuchert, aber eine Handvoll gedieh tatsächlich in unserem schwerem Lehmboden. Der Rest: Futter für meine Mini-Rasenmäher.

Rote Rüben:
Gekaufte Jungpflanzen im Gewächshaus, bis auf ein paar Knabberstellen von Schnecken sehr gut. Das Grün war bei den Hasis weniger beliebt.

Walderdbeeren:
5 Jungpflanzen, letztes Jahr gepflanzt, machten sich dieses Jahr auf, das komplette Beet zu erobern. Wildkraut? Keines mehr, wird alles gnadenlos unterdrückt.
Die Ernte dafür umso besser. Haufenweise kleine, supersüße Erdbeeren.

Sonstiges:
Sehr viele Kräuter habe ich bereits geerntet, getrocknet und mit unraffiniertem Meersalz aus dem Bio-Laden gemischt – das erste selbst hergestellte Kräutersalz.
Immer mal wieder eine Knabberei wert ist unsere Stevia-Pflanze. Eine gekaufte reicht für das ganze Jahr. Ein süßer Snack für Zwischendurch.
Ebenfalls als Snack geeignet: Kapuzinerkresse, Zwiebelgrün, Schnittlauchblüten, Triebspitzen der Zuckererbsen.
In Dauerpflanzung wächst bei uns der Rucola oder auch Rauke. Ihr gehört ein Teil des Gewächshauses, wo sie lustig wächst und wächst und wächst…

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