Sich zu helfen wissen

Ohje, diese Trockenheit hat sich in unseren Wasserfässern stark bemerkbar gemacht – wo bleibt nur der Regen?!
Bis es soweit ist, holen wir jeden Tag Wasser aus dem Fluss und gießen das Gröbste: Gemüsebeet, Vogelgarten, Nordbeet, Blühhecke.

Inzwischen sind die Frühlingsblüher auch bei uns explodiert. Ein rotgelber Reigen tanzt in den Tulpenbeeten, die Blutpflaume stand in voller Pracht und verblüht bereits langsam. Dafür legen jetzt die Obstbäume los. Die Bienen freut’s: von der Blutpflaume einfach zur Kulturpflaume wechseln 😀

Es gibt aber auch böse Überraschungen. So habe ich gestern eiskalt einen Gierschzweig herausgerissen. Ja, ich weiß, einer naturnahen Gärtnerin traut man das vielleicht nicht zu ;), aber ich habe so viel schlechtes über den wuchernden Ziegenfuß gelesen, dass ich lieber vorbeuge statt nachsehe.
Und falls es die empörten Leser beruhigt: die schwarzen Blattläuse am Pfaffenhütchen werden ganz biologisch von Schwebfliegen bekämpft :mrgreen:

Der Vogelgarten ist nun auch fertig umgegraben. Ausgesät wurde auch schon, und zwar Wildblumen wie geplant sowie Restbestände von Löwenmaul und Lobelie. Eine Vogeltränke steht auch schon, die bereits benutzt wurde.
Es fehlen nur noch eine zweite Schwarze Johannisbeere und eine schöne Rasenkante/Umrandung aus Natursteinen, ein Dekoschild mit dem Beetnamen darauf und ein paar weitere Futterspender.

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