das Leben so an sich

Das Leben so ganz für sich betrachtet ist ein Geben und ein Nehmen.

So unterschrieb ich den Kaufvertrag für unseren Garten drei Tage nach meinem Geburtstag, und drei Tage später fanden wir meine Oma in ihrer Wohnung, wo sie friedlich in ihrem Bett eingeschlafen war – etwa zu der Zeit, als ich meine Unterschrift unter den Vertrag setzte, denn der Arzt konnte das genaue Sterbedatum nicht mehr feststellen.

So zeigt sich der Kreislauf der Natur mit aller Macht. Das Leben endet im Tod, doch der Tod ist die Grundlage für neues Leben. So mag unser Garten eine kleine symbolische Ruhestätte für unsere Ahnen sein, wo die Blumen im Frühling aufblühen, um sich im Winter schlafen zu legen – und daraufhin im nächsten Frühling wieder neu zu erwachen.

Das Leben selbst ist ein Kreislauf, der sich im Garten ganz besonders deutlich zeigt. Das sollte Hoffnung machen für das, was nach diesem Leben kommt. Doch wir sollten unsere Kraft und unsere Gedanken nicht auf „das Danach“ richten, wie es ja in so manchen Religionen gepredigt wird. Stattdessen sollten wir wie die Blume in unseren Gärten sein: alle Kraft und alle Gedanken auf das Hier und Jetzt richten, sich am Leben erfreuen und das Beste daraus machen.

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