Tag-Archiv | Gewächshaus

Gartentag 05.05.2013

Vorgezogene Tomaten wurden ins Gewächshaus gepflanzt.

Wir haben die Beete hergerichtet und Brennesseljauche aufgesetzt.

Phlox und “Maidens Blush” eingepflanzt; ein bisschen Büschelschön, Kosmeen und Borretsch gesät.

Geblüht haben in voller Pracht:
Kupferfelsenbirne, Pflaume, Tulpen, Gundermann, Hornkraut, Blaukissen und ein (gekaufter) Thymian

Gartentag 14.04.2013

.. mal wieder ein Tag, um ein bisschen rauszusitzen in die Sonne, und um ein bisschen was im Garten zu machen..

Es haben geblüht:
Duft- und Pfingstveilchen, beide überschwemmen schier der Garten! Toll, so eine weißlila Pracht! Besonders die Duftveilchen haben es mir angetan. Sooo winzig, und duften so intensiv!

Getier war auch schon viel unterwegs, u.a. die ersten Schmetterlinge und Schwalben des Jahres! Diese Ehre gebührt den Mehl- und Rauchschwalben sowie dem Pfauenauge.
Wollschweber gab es auch, witzige kleine Tiere. Und die Blaumeisen haben einen Nistkasten bezogen, wie auch schon letztes Jahr.

Im Gewächshaus haben wir jetzt Radieschen, Salat und Kohlrabi, und der Rucola sprießt auch schon gut.

Das war der Juli 2012

Die Highlights im Juli waren mal wieder ein Dschungel im Gewächshaus (unten links), prächtige Blumen und Rosen (im Bild Novalis).

Nicht so oft gab es warme Abende, an denen man bis Anbruch der Dunkelheit im Garten sitzen konnte. Kalte Wetterperioden wechselten sich mit Hitzewellen ab, es gab wenig Regen. Nun ist der Juli schon wieder fast vorbei und der August steht vor der Tür.

Obst- und Gemüseernten im Juli

Um das virtuelle Gartentagebuch nach der langen Abwesenheit auf den neuesten Stand zu bringen, hier eine kurze Zusammenfassung der ersten Ernten des Jahres :-D

Radieschen und Pflück-/Kopfsalate:
haben wir laufend geerntet in den letzten drei Monaten, beide wuchsen im Gewächshaus.
Die Radieschen waren selbst ausgesät und sehr gut – auch die Mümmels haben sich um das Grün gerissen.
Der Pflücksalat war vorgezogen gekauft und wächst noch immer im Gewächshaus, wenn auch als beachtlicher spitz zulaufender Turm…. Ernten kann man noch immer.
Der Kopfsalat wurde auf dreifache Weise angebaut (alles vorgezogene Jungpflanzen aus dem Gartencenter): in einem großen Kasten, im Gewächshaus und
im Freiland-Gemüsebeet. Überraschenderweise vernichteten die Nacktschnecken nur einen Kopf im Beet; die anderen sechs oder sieben konnten wir ernten, und auch den haben die Mümmels sehr geliebt (während sie Köpfe aus dem Supermarkt verschmähen – soviel zum biologischen Anbau). Eher ein Reinfall war der Anbau im Gewächshaus.

Zuckererbsen:
Normalerweise ein einfaches Gemüse: einsäen, Stütze daneben, in Ruhe lassen, ernten.
Nicht so dieses Jahr. Die selbst ausgesäten Ringelblumen nahmen überhand und rannten die zarten Zuckererbsen einfach um.
Notiz an uns: nächstes Jahr die Ringelblumen im Zaum halten…

Zucchini:
Ach ja, mein liebstes Sommergemüse. Wir haben vier Pflanzen, und ja, wir haben Ernten. Ohne Ende. Dicke, dünne, große, kleine. Keine weiteren Worte.

Gurken:
Eine gekaufte Jungpflanze und eine geschenkte Jungpflanze. Die gekaufte lieferte bereits eine Gurke, ließ die nächsten zwei gelb und faul werden und trägt im Moment wieder zwei dicke Früchte. Die geschenkte lässt sich noch etwas bitten.

Tomaten:
Die erste “Rote Murmel” reifte Anfang Juli. Winzig klein (Murmelgröße), aber zuckersüß. Die Schale mir persönlich etwas zu hart. Nichtsdestotrotz eigene Tomaten aus dem Gewächshaus. Unübertroffen.
Am 19.07.2012 weitere reife Früchte von “Rote Murmel” (Wildtomate) und “Vesennij Mieurinskij” (Cocktailtomate, süßlich mit einer Note Zitrone).

Möhren:
Ausgesäte runde Möhren (“Pariser Markt”), wurden zwar etwas von Zwiebel und Ringelblume überwuchert, aber eine Handvoll gedieh tatsächlich in unserem schwerem Lehmboden. Der Rest: Futter für meine Mini-Rasenmäher.

Rote Rüben:
Gekaufte Jungpflanzen im Gewächshaus, bis auf ein paar Knabberstellen von Schnecken sehr gut. Das Grün war bei den Hasis weniger beliebt.

Walderdbeeren:
5 Jungpflanzen, letztes Jahr gepflanzt, machten sich dieses Jahr auf, das komplette Beet zu erobern. Wildkraut? Keines mehr, wird alles gnadenlos unterdrückt.
Die Ernte dafür umso besser. Haufenweise kleine, supersüße Erdbeeren.

Sonstiges:
Sehr viele Kräuter habe ich bereits geerntet, getrocknet und mit unraffiniertem Meersalz aus dem Bio-Laden gemischt – das erste selbst hergestellte Kräutersalz.
Immer mal wieder eine Knabberei wert ist unsere Stevia-Pflanze. Eine gekaufte reicht für das ganze Jahr. Ein süßer Snack für Zwischendurch.
Ebenfalls als Snack geeignet: Kapuzinerkresse, Zwiebelgrün, Schnittlauchblüten, Triebspitzen der Zuckererbsen.
In Dauerpflanzung wächst bei uns der Rucola oder auch Rauke. Ihr gehört ein Teil des Gewächshauses, wo sie lustig wächst und wächst und wächst…

Im Garten

Gestern und heute konnten wir das erste Mal in diesem Jahr für mehr als nur ein paar Augenblicke raus in den Garten. Das Wetter war heute zwar bescheiden, man merkt eben, dass es noch März ist, dennoch konnten wir ein wenig was erledigen.

Zuerst einmal verschlug es uns am Freitag in ein Gartencenter. Es blieb, wie befürchtet, nicht bei den geplanten Paar Gummistiefeln für meine Mutter und einer Zimmerpflanze für mich. In den Einkaufswagen hüpften noch reduziertes Vogelfutter, Hornveilchen, Salat- und Raukepflänzchen und ein Mandelbäumchen.

Der Samstag erstrahlte in Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen, genau richtig, um im Garten zu werkeln. Während meine Mutter das Gewächshaus aufräumte und den Salat setzte, kroch ich mehr oder weniger systematisch durch die Beete und befreite sie von den Staudenresten des Vorjahres.
Dabei kann man gleichzeitig noch nach neuen Austrieben suchen, und in der Tat, es regt sich Leben im Boden, mal von Mäuseautobahnen und Horden an Marienkäfern (dem heimischen!) abgesehen.
Fette Henne, Astern, Pfingstrosen, Tränende Herzen, Akeleien, Sonnenhut, Sonnenbraut, Phlox – alle haben den Weckruf des Frühlings gehört. Die Hummelköniginnen sind unterwegs, und ein Kleiner Fuchs vertrat die ersten Schmetterlinge.

Heute dann trübe Wolkensuppe, dabei hatte der Morgen so schön angefangen.

Blaumeisen haben einen der Kästen bezogen, wie wunderbar, die letzten beiden Jahre hatten wir nur Kohlmeisen.
Ich schnippelte weiter Staudenreste. Im Rosenbeet ergrünt bereits die Färberkamille, die ich letztes Jahr mit einer Wiesenblumenmischung dort ausgebracht habe. Die muss ich im Auge behalten, denn das Gelb passt absolut nicht in mein Farbkonzept. Solange es noch keine Stauden dort gibt, ist sie aber geduldet, damit der Boden nicht so nackt dem Wetter ausgesetzt ist.

Verabschieden muss ich mich vielleicht von Fingerstrauch, Fingerhut und Eisenhut.Von den Akeleien bin ich ebenfalls enttäuscht. Nur die beiden Pflanzen, die ich vor zwei Jahren gekauft habe, treiben immer wieder aus – von erhoffter “Verwilderung” keine Spur.
Erstaunt hat mich indes die Stockrose, letztes Jahr gekauft, gepflanzt und mehr oder weniger kläglich eingegangen. Heute zeigt sie vitale grüne Büschel – das tröstet mich über den Verlust der beiden Madonnenlilien hinweg, die so wunderbar grün überwintert haben und jetzt schlichtweg verfault sind, zusammen mit den als Begleitung gepflanzten Tulpen… Trotzdem werde ich es dieses Jahr wieder probieren. Irgendwann wird es doch wohl klappen.

Auch die ein oder andere Rose hat es schlimm erwischt. Von “Rosenfee” konnte ich gerade mal ein fingerlanges dünnes Stengelchen erkennen, das nicht erfroren war. Ob “Heritage” und “Braithwaite” wiederkommen, steht in den Sternen. Gerne hätte ich noch die restlichen Rosen untersucht, aber der Wind wurde ekelhaft kalt und die Temperaturen gingen auf 10°C zurück. Die ersten Regentropfen haben uns dann endgültig aus dem Garten verscheucht.